Die Herausforderungen sind vielfältig.
Automatisierung gilt oft als Werkzeug zur Kostensenkung – und genau das ist auch das erste und wichtigste Ziel.
Doch wer Automatisierung ausschließlich als Effizienzprogramm versteht, verkennt ihr eigentliches Potenzial. Automatisierung ist heute einer der entscheidenden Hebel, um Produktionsunternehmen strategisch weiterzuentwickeln, produktiver zu machen und sie langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen.
Dabei ist es sehr wichtig dass nicht nur der Unternehmer, sondern auch die Mitarbeiter die positiven Wirkungen für das Unternehmen und sich selber erkennen.
Die notwendige Transformation gelingt viel einfacher und wirkungsvoller wenn alle an einem Strang ziehen.

- Eine gute Zukunft für das Unternehmen
- Perspektive für Mitarbeiter
- Gemeinsam in die Zukunft – positiv & proaktiv
- Fazit
Eine gute Zukunft für das Unternehmen
Ein gesundes Unternehmen das für die Zukunft gut aufgestellt ist, ist die Voraussetzung dafür, dass alle Beteiligten (Kunden, Unternehmer, Mitarbeiter, Meister, Lieferanten, etc. …) ebenfalls an eine gute gemeinsame Zukunft und Perspektive glauben können.
Ein Unternehmen das robust aufgestellt
- Kosten senken heisst Spielraum erarbeiten
- Weiterentwicklung des Unternehmens
- das Team als Basis
Kosten senken – Spielraum erarbeiten
Die Herstellungskosten pro Teil zu senken ist die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre. Es ist technisch möglich und wird daher von vielen Mitbewerbern auch realisiert werden. Dadurch kommen die Unternehmen die konventionell – ohne Roboterautomation – arbeiten noch mehr unter Druck.
Mit systematischen Massnahmen nicht nur bei den Maschinen sondern noch mehr wie das gesamte Team die Maschinen nutzt, kann man mittelfristig die gesamte Kostenstruktur des Unternehmens deutlich zum Besseren verändern..
- Rüstzeiten reduzieren
- Wartezeiten des Mitarbeiters reduzieren
- Wartezeiten der Maschine auf den Mitarbeite reduzieren
- mannlose Zeit erhöhen
- insgesamt die Spindelstunden deutlich zu erhöhen
- weniger Maschinen für dieselbe Produktionsmenge erforderlich
Eine gute und für das Unternehmen passende Automatisierung unterstützt das durch mehrere Effekte. Kosten zu reduzieren erhöht in jedem Fall den Ertrag und schafft damit Spielraum für notwendige Preissenkungen oder für Investitionen.
Je systematischer die Automatisierung umgesetzt wird umso mehr sinken die Kosten pro Teil. Wichtig ist: nur einen ein Teil der Massnahmen ist technischer Natur und kann über Maschinen und Roboter realisiert werden.
Ein anderer Teil der Effekte wird durch organisatorische Massnahmen erreicht. Diese Arbeit im Team ist für den Erfolg – nämlich Spindelstunden dramatisch erhöhen und Kosten pro Werkstück senken – genauso wichtig wie die Maschinen.
Weiterentwicklung des Unternehmens
Unternehmensentwicklung findet heute nicht mehr dadurch statt, dass noch eine Maschine gekauft wird. Die Herausforderung ist mehr denn je dass die vorhandenen Maschinen real verkaufbare Spindelstunden abliefern.
Der Fokus der Zerspanungsbetriebe in der Vergangenheit die Qualität der Werkstücke zu optimieren und genauer zu zerspanen. Diese technologische Kompetenz der Unternehmen haben viele gelernt und ist mit modernen Maschinen als Standard zu bezeichnen.
Neu dazu kommt aktuell und noch mehr in der Zukunft die Fähigkeit systematisch die Kosten zu senken. Dazu gilt es alle technologisch verfügbaren Möglichkeiten auszunutzen. Diese Lernkurve umfasst andere Fähigkeiten die im Team entwickelt werden müssen.
Durch diese Aktivitäten und Projekte das Unternehmen weiterzuentwickeln steigt auch der Unternehmenswert und die Wahrscheinlichkeit für Nachfolger attraktiv zu sein.
Das Team als Basis
Mitarbeiter merken die Veränderungen der Rahmenbedingungen. Dass sich Unternehmen verändern müssen um wettbewerbsfähig zu bleiben ist erkennbar.
Damit die notwendigen Veränderungen mitgetragen werden ist es für die gemeinsame Perspektive mit dem Arbeitgeber ist daher wichtig, dass das Unternehmen die Interessen des Mitarbeiters proaktiv berücksichtigt.
Perspektive für Mitarbeiter
Die Veränderung der Zerspanung bringt mit sich dass Mitarbeiter weniger manuelle Tätigkeiten haben.
Dafür aber umso mehr Aufgeben in der Verbesserung der Prozesse, Abläufe und Technologien. Die Fokus wird sich verschieben von „selber manuell Maschinen beladen“ hin zu „dafür sorgen dass die Maschinen und Roboter störungsfrei Gutteile produzieren“.
Negativ aus Sicht der Mitarbeiter ist, dass sie sich umstellen müssen.
Positiv ist dass diese Kompetenzen am Arbeitsmarkt der Zukunft deutlich wertvoller sind, gesucht werden und auch gut entlohnt werden. Zusätzlich wird die Arbeit auch interessanter:
- weniger monotone Tätigkeiten
- mehr Aufgaben die fordern und bei denen man dazulernt
- weniger 2. und 3. Schichten


Gemeinsam in die Zukunft – positiv und proaktiv
Natürlich ist der Chef, der Eigentümer des Unternehmens derjenige der vorangehen muss, indem er die Weichens stellt, investiert d .
Viel mehr als in der Vergangenheit ist „Zerspanung“ aber eine Teamleistung. Es bedarf mehrere Personen mit unterschiedlichen Stärken um in allen Bereichen sei es Technologie, CAM, Robotik, Messtechnik, interne Abläufe etc. am Ball zu bleiben.
Umso wichtiger ist, dass das gesamte Team eine positive Grundstimmung spürt und eine gemeinsame Zukunft sieht. Voraussetzungen dafür sind ein gesundes Unternehmen und Weiterentwicklungen sei es im Maschinenpark oder in den Prozessen.
Robuster in die Zukunft
an weiß nicht wie sich die Technologie und Markt in der Zukunft entwickeln.
Sicher ist aber, dass die Unternehmen die in der Vergangenheit die Entwicklungsschritte gemacht haben besser vorbereitet sind zu reagieren. Aus Sicht des Jahres 2032 ist die Vergangenheit JETZT.
- Mehr Spindelstunden durch passende Roboterzellen
- Geringere Herstellkosten
- In der Vergangenheit regelmäßig in neue Maschinen investiert
- die Mitarbeiter haben den „Mindset Spindelstunden“ schon verinnerlicht
- die Mitarbeiter können neue Technologie integrieren
Automatisierte Unternehmen sind widerstandsfähiger gegen Marktschwankungen, Preisdruck und wirtschaftliche Turbulenzen. Sie können Kosten besser steuern, schneller reagieren und Kundenanforderungen zuverlässiger erfüllen.
Fazit
Automatisierung ist weit mehr als ein Mittel zur Kostensenkung. Sie macht Unternehmen lernfähiger, stabiler, wirtschaftlicher und zukunftssicher. Sie stärkt Mitarbeitende, schafft Perspektiven und bringt Struktur und Professionalität in Produktionsprozesse.
